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Silicon Software

Gesellschaftsform:GmbH
Geschäftsführer:Dr. Ralf Lay, Dr. Klaus-Henning Noffz
Gründer:Dr. Ralf Lay, Dr. Klaus-Henning Noffz, Prof. Reinhard Männer, Andreas Kugel
Produkte:Hardwarebeschleuniger, Framegrabber, FPGA-Programmierung
Straße:Schildkroetstr. 17
PLZ/Ort:68199  Mannheim
Telefon:0621 / 789 507 0
Fax:0621 / 789 507 10
Mobil:
Internet:www.silicon-software.de
Email:info@silicon-software.de
Sonstiges:Die Silicon Software GmbH wurde als Produktions- und Entwicklungsunternehmen der Technologie-Branche mit Sitz in Mannheim gegründet.
Das Unternehmen produziert mit seinen Hard- und Softwareentwicklungen kundenspezifische Lösungen für die Qualitätssicherung der Automationsindustrie. Schwerpunkt ist die Produktreihe microEnable, ein bildverarbeitender Hochgeschwindigkeitsbeschleuniger, der als Einsteckkarte in jeden Standard-PC eingebaut werden kann. Mit dieser Hardware können komplexe visuelle Aufgaben in Echtzeit bewältigt werden. Vorteil dieser Technologie ist die Programmierbarkeit der verwendeten Prozessoren und somit die Variabilität der Einsatzmöglichkeit. Komplexe Funktionseinheiten können hierdurch in Bruchteilen von Sekunden komplett gegen neu benötigte Funktionen ausgetauscht werden. Über Nachladen des entsprechenden Softwareprogrammen (Cores) werden in Bruchteilen einer Sekunde die Hardwarestrukturen und -funktionen eines Modem, Audioplayers oder Videoplayers nachgebildet.


Die Silicon Software GmbH wurde 1997 als Spin-Off der Universität Mannheim mit dem Ziel gegründet, bildverarbeitende Hochgeschwindigkeitsbeschleuniger auf Basis der neuen technologischen Entwicklung einer reprogrammierbaren Hardware weltweit zu etablieren und diesen neuen Zukunftsmarkt einem breiten industriellen Interessentenmarkt zugänglich zu machen. Die Gesellschafter und Entwickler haben ihre jahrzehntelange Erfahrung auf diesem technologischen Gebiet in die Umsetzung von Forschungs- und Industrieprojekten eingesetzt.
Der Unternehmensname ist gleichzeitig auch die Geschäftsidee: eine revolutionär neue Art der Verbindung zwischen Hard- und Software. Die moderne Technologie der reprogrammierbaren Prozessoren (FPGA = Field Programmable Gate Array) ermöglicht die Kombination einer hohen Verarbeitungsgeschwindigkeit von elektronischen Bauteilen (Hardware) und der flexiblen Anpassung und Austauschbarkeit von Programmierungen (Software). Hierdurch ergeben sich für den Kunden als auch für den Produzenten signifikante zeitliche und finanzielle Vorteile. Änderungen in der Hardware können in Stunden anstatt in Monaten umgesetzt werden. Individuelle Anpassungen der Hardwarelösungen können auch noch nachträglich implementiert werden. Über die Wiederverwertbarkeit des Codes bleibt das Know-How auch aus abgeschlossenen Projekten für die Zukunft erhalten. Dieses Konzept garantiert bei kompromisslo-ser höchster Verarbeitungsgeschwindigkeit eine kurze Time-To-Market. Der Einsatz der FPGA-Chips für individuelle Hardwarelösungen ist bereits ab kleinen bis mittleren Stückzahlen wirtschaftlich konkurrenzfähig. Zugleich senken die modular aufgebauten Hardware-Bibliotheken Entwicklungskosten und zeit. Und schließlich bietet diese Technologie eine bisher unbekannte Form der Zukunftssicherheit: selbst sich in Betrieb befindliche Geräte können – quasi per Mausklick – mit Upgrades ausgestattet werden, die z.B. die neuesten Datenformate oder Standards berücksichtigen.
Als Entwickler und Dienstleister für kundenspezifische industrielle Lösungen ist die Kombination von Hardware, Software und Betriebsumgebung das neue innovative Konzept von Silicon Software und der Schlüssel zum Erfolg. Mit kombinierten Hard- und Softwarelösungen von der Stange entfallen Eigenwicklungen des Kunden. Trotzdem kann der Kunde selbst entscheiden, ob er vorgefertigte Lösung erwirbt, die Hardware selbst programmiert und an sein Problem adaptiert oder ob Silicon Software eine individuelle Kundenlösung für ihn generiert. Kundennähe ist deshalb nicht nur ein Schlagwort, sondern der natürliche Weg zum Erfolg.
Schwerpunkt von Silicon Software liegt zur Zeit auf der industriellen Echtzeitbild-verarbeitung, insbesondere in dem Bereich der Automation und Qualitätssicherung. Mit dem Hauptprodukt, der Framegrabberreihe microEnable wird eine High Speed Bildverarbeitung mit Bildraten von 2-4 Tausend Bildern pro Sekunde oder die Verarbeitung hoher Bildauflösungen ermöglicht. Die Technologie bietet für verschiedene Kameratypen und Hersteller eine zusätzliche integrierte Bildverar-beitung mit folgenden Features: Shading-Korrektur, Bayer-Korrektur, Weißabgleich oder Farb-LUT, sowie kundenspezifische Bildverarbeitung wie Filteroperatoren, JPEG-Echtzeitkompression oder Kameraregelung.
Beispiele für den Einsatz sind unter anderem die Pharmaindustrie mit der Füllstand- und Mustererkennung oder die Papierindustrie mit der Riss- und Fleckenerkennung. Andere Einsatzgebiete sind in der Automobilindustrie mit Fahrer unterstützenden Systemen oder in der Bankenbranche mit dem Einsatz von Scannerapplikationen für die Vorlagenerkennung. Ebenso gehört die Hochgeschwindigkeitsdatenübertragungen und Datenverschlüsselung zu den Kundenanwendungen. Weitere Einsatzbereiche sind Simulationsumgebungen für die Forschung und Entwicklung (F+E) in den Universitäten und Forschungsinstituten. Die rasante Entwicklung in der Halbleiterindustrie garantiert auch in Zukunft einen exponentiellen Leistungszuwachs der FPGA-Prozessoren, der deutlich über dem der Standardprozessoren heutiger Computer liegt. Die damit verbundene Rechenkapazität macht FPGAs zu idealen Kandidaten für anspruchvolle Anwendungen in der Bildverarbeitung, Telekommunikation, Medienindustrie, Medizintechnik und Bioinformatik, Kommunikations- und Netzwerktechnologien, Sicherheitstechnik und Computer-Peripherie.


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